Kassettendienst

Seit vielen Jahren werden die Predigten auf Kassette aufgenommen und in den Häusern von Älteren, Kranken, Pflegebedürftigen und wenn möglich auch in Pflegeheimen an Öschinger Gemeindeglieder verteilt.

 

Die Kassetten werden im Laufe des Montags ausgetragen.

 

Für Aufnahmen ist verantwortlich:

Siegfried Hornung Tel. 8207

Karl Reicherter Tel. 21471

Helmut Adam Tel. 3259

 

Für die Kassettenverteilung:

Hildegard Reicherter Tel. 21471

Ursel Adam Tel. 3259

Elfriede Grauer Tel. 7740

Besuchsdienst in Öschingen

Im November 1991 traf sich im Pfarrhaus in Öschingen unter Federführung von Pfarrer Jörg Hahn eine Gruppe von Frauen, um in Öschingen einen Besuchsdienst zu gründen. Der Sinn dieses ehrenamtlichen Dienstes- übrigens des ersten im Kreis Tübingen- ist es, vorwiegend ältere Mitbürger zu besuchen, die sich einsam fühlen oder ans Haus gebunden sind. Diese Besuche werden von zwölf Mitarbeiterinnen und zwei Mitarbeitern durchgeführt. Da immer die gleiche Person vom gleichen Besucher betreut wird, oft über Jahre hinweg, bildet sich schon bald ein persönliches Vertrauensverhältnis.


Wir wollen und sollen Ansprechpartner sein für oft sehr einsame Menschen. Das kann nur geschehen, wenn diese Besuche zuverlässig gemacht werden, so oft der Besuchende dies verkraftet. Niemand soll überfordert werden, jeder kann sich seinen Besuchsrhythmus selbst wählen. Die Abstände sind in der Regel zwei bis drei Wochen. Wichtig ist die Regelmäßigkeit.


Grundlage für die Arbeit des Besuchenden ist die Schweigepflicht. Unsere Schweigeverpflichtungen sind beim Pfarramt hinterlegt. Was also bei einem Besuch gesprochen wird, darf nicht hinausgetragen werden.

 

Wie erfahren wir von der Notwendigkeit eines Besuches?

Angehörige oder ältere, einsame Menschen können sich wegen des Besuchsdienstes ans Pfarramt wenden oder an
Brunhild Seitz: Tel: 6165

Wenn jemand aus unserer Gruppe noch Zeit übrig hat, wollen wir solche Wünsche gerne erfüllen. In diesem Zusammenhang möchte ich um neue Mitarbeiter werben. Dieser Dienst am Anderen ist dringend notwendig und gibt Erfolgsgefühle. Wenn wir nicht mehr Mitarbeiter bekommen, können die Besuchswünsche nicht alle erfüllt werden. Diese Besuche, auch von Männern, sind besonders in der dunklen Jahreszeit notwendig, um die depressiven Stimmungen abzubauen.

 

Unsere Mitarbeitergruppe trifft sich alle drei bis vier Monate bei mir, um Lösungen für Besuchswünsche zu finden, um Probleme zu besprechen oder zu einer Fortbildung, z.B. über Demenz, Persönlichkeitsveränderung im Alter, Gesprächsführung u.Ä…
Diese Fortbildungen liefen bisher über die Tübinger Fachberaterin für Diakoniegruppen oder über die Leiterin der Gerontopsychiatrischen Beratungsstelle Mössingen.

 

Inzwischen besuchen wir auch Öschinger im Haus an der Steinlach und im Altenheim in Nehren regelmäßig.


Für weitere Besuche brauchen wir neue Helfer!


Wenn für Sie Nächstenliebe kein leerer Begriff ist, wenn Sie Ihre Freizeit sinnvoll und nützlich gestalten wollen, dann kommen Sie zu unserem Besuchsdienst!
(B. S.)