Festgottesdienst in der Martinskirche Öschingen

Zum  Festgottesdienst am Sonntag, den 9.März 2014, präsentierte sich die Martinskirche in strahlendem Sonnenlicht.

Festgottesdienst in der Martinskirche

 Posaunenchor und Kirchenchor sorgten für eine feierliche musikalische Gestaltung. Schon in den Eingangsworten würdigte Pfarrer Lämmer die Verdienste aller, die vor 200 Jahren in einer Zeit der politischen und wirtschaftlichen Unsicherheit den Neubau unseres Kirchengebäudes ermöglichten.

Als Predigttext wählte Prälat Dr. Rose mit Kolosser 3, 16.17 den Text, der auch bei der Einweihungsfeier am 6. März 1814 der Gemeinde ans Herz gelegt wurde. Dass auch heute das Wort Gottes reichlich „wohne“ in der Gemeinde- nicht allein im Sonntagsgottesdienst – und dass das Lob Gottes in den Herzen weiter klinge zum Dank an Gott unseren Vater, das bleibe das Anliegen der Kirche und dazu diene auch dies Gebäude.

Ständerling im Gemeindehaus

 

Im Gemeindehaus war alles vorbereitet für den „Ständerling“ .  Mit Kaffee,  Sekt und köstlichem Gebäck  versorgt, wurden die freundlichen Grußworte zum Genuss. Der Chor Lebenszeichen gab die musikalische Umrahmung. 

Oberbürgermeister Bulander  unterstrich die gute Zusammenarbeit von Kommune und Kirche, nicht nur wenn es um Gebäudesanierung  und Finanzen gehe. Die Kirche ist mehr als ein markantes Gebäude. Mit  Gottes Segen kann es weiterhin zu einem guten Miteinander beitragen.
Für die Öschinger Vereine übergab der Vorsitzende Herr Raab die Glückwünsche und 500 € für eine besondere Anschaffung im Kirchenraum. Er erinnerte an so manche gemeinsame  Aktion der Vereine mit der Kirchengemeinde im Jahreslauf und in besonderer Weise während der Zelttage.

Frau Dekanin Elisabeth Hege verband mit dem Kirchenjubiläum vor allem das Vermächtnis der Vorfahren, denen die Kirche so wichtig war und die Verbindung im Glauben mit denen, die waren und die noch kommen werden. Auch ihnen werde das Gebäude zum Ort der Zuflucht und des Trostes und Gott zum Felsen, auf dem fester Halt im Glauben zu finden sei.
Albert Hörz als Kirchengemeinderat und im Umbau leitender Architekt unterstrich noch einmal die Leistung  und enormen Anstrengungen der Menschen, die vor 200 Jahren in etwa 6 Monaten die Baumaßnahmen in so kurzer Zeit vollendeten, um dieses Gebäude zu Gottes  Ehren und zum Wohl der Menschen zu nützen. Das sei bleibende Aufgabe für alle , nicht Fronarbeit, sondern Mitarbeit im Haus des Herrn.

Eine große Martinsbrezel  brachte Frau Kannwischer von der katholischen Kirchengemeinde. Sie knüpfte damit  an den Namensgeber der Kirche an und sein Vorbild, das zum Teilen einlade. Seit vielen Jahren wird die Ökumene vor Ort  erlebbar und sichtbar für ganz Öschingen,  vor allem an der jährlichen Sternsingeraktion und dem ökumenischen Gottesdienst am 6. Januar.